Lichtwechsel statt Ballwechsel – der TC Kundl rüstete um

Als der TC Kundl vor der neuen Saison über seine Flutlichtanlage nachdachte, war schnell klar: Einfache „heller machen“-Lösungen reichen nicht mehr aus. Die bestehenden Masten und Traversen waren bereits vorhanden – allerdings asymmetrisch verteilt. Für den Verein stand fest: Alle Plätze sollen möglichst homogen und mit derselben Lichtintensität beleuchtet werden, damit bei Training und Turnieren identische Bedingungen herrschen.

Herausforderung

Besonders herausfordernd war die Position der Masten hinter den Plätzen. Hier stand Blendungsfreiheit für Spieler und Zuschauer an erster Stelle. Zugleich sollte so wenig Licht wie möglich in die Umgebung verloren gehen – ein wichtiger Aspekt für Anrainer, Umwelt und Energieeffizienz.

Passende Lösung

Die Lösung: eine Kombination aus 250 Watt und 500 Watt LED-Strahlern unseres Typs „Field-25“ und „Field-50“, jeweils mit Abdeckungen und einem engen, symmetrischen Abstrahlwinkel von 30°. So wird der Lichtstrom gezielt auf das Spielfeld gelenkt und Streulicht deutlich reduziert.

Insgesamt wurden 8 Strahler mit 250 Watt und 8 Strahler mit 500 Watt installiert. Die 500 Watt Leuchten bestehen aus zwei vertikal rotierbaren Modulen. Das untere Modul beleuchtet gezielt den Bereich zur Grundlinie, das obere Modul den Raum Richtung Netz. Die Kunst lag darin, jede Leuchte so auszurichten, dass der komplette bespielte Bereich gleichmäßig ausgeleuchtet wird – trotz unvorteilhafter Mastposition.

Fazit

Mit der Umrüstung hat der Tennisclub Kundl nicht nur seine Beleuchtung modernisiert, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit gemacht. Die neuen LED-Strahler sorgen für optimale Spielbedingungen – und zeigen auf, dass sich eine Modernisierung auf viele unterschiedlichen Ebenen bezahlt macht.